Steigern Sie die Reichweite Ihres Autohauses in den sozialen Medien. In unserm neuen Artikel erfahren Sie, was Influencer-Marketing ist, welche Arten von Influencern man im Autohaus nutzen kann und wie man eine langfristige Zusammenarbeit gewährleistet.

Was ist Influencer-Marketing?

‚Influencer‘ sind einflussreiche Personen mit einer reichweitenstarken Community in den sozialen Medien. Grundsätzlich sind das alle Personen, die in irgendeiner Weise einen starken Einfluss auf andere haben – on- sowie auch offline. Ein Influencer kann mit einem „Meinungsbildner“ verglichen werden.

Influencer Marketing ist aktuell bei den Marketingverantwortlichen im Autohaus laufend im Gespräch. Warum das so ist? Influencer werden vor allem von Teenagern und jungen Erwachsenen (sprich – 14-29-Jährigen) als glaubwürdiger wahrgenommen. Menschen werden on- und offline mit unzähligen Werbebotschaften bombardiert und blenden aufgrund der Reizüberflutung viele werbliche Inhalte automatisch aus. Man spricht von einer Art Werbefilter. Denken Sie an sich selbst, wie leicht es ist eine Anzeige zu übersehen oder bei der Radiowerbung einfach wegzuhören!

Sobald jedoch eine Person, die Inhalte eines Influencers als interessant empfindet, bleibt sie schneller bei dessen Beiträgen hängen und nimmt die platzierten Fahrzeuge und Services des Autohauses schneller wahr. Entlang einer digitalen Car Buyers Journey sind Kontaktpunkte zu Influencern unausweichlich.

 

Welche Arten von Influencern gibt und welche sind für das digitale Marketing im Autohaus interessant?

Im Autohaus kann man unter verschiedenen Arten von Influencern unterscheiden:

1. Mitarbeiter, Freund eund Bekannte des Autohauses
2. Micro-Influencer mit spezifischer Zielgruppenausrichtung oder lokalem Bezug
3. Professional-Influencer mit flächendeckender Reichweite und hohen Follower-Zahlen (+15k)

Zur ersten Gruppe der Influencer zählen Mitarbeiter des Autohauses genauso wie Bekannte und Freunde. Deren Social-Media-Kanäle haben zwar häufig nur eine geringe Reichweite, stehen jedoch in direktem Zusammenhang mit dem Autohaus und wirken dadurch sehr authentisch. Fordern Sie Ihre Mitarbeiter auf, Ihre Beiträge zu teilen und zu liken!

Mitarbeiter Autohaus Gady beim Gady-Markt – @gadyfamily, 857 Abonnenten (Stand Juli 2018)

 

Die zweite Gruppe, die sognannten Micro-Influencer haben bereits einen durchwegs professionel organisierten Social-Media-Feed, erzielen jedoch nur relativ geringere Reichweiten. Aber genau dadurch sind sie relevant und authentisch. Micor Influencer haben so mehr Einfluss in ihrer speziellen Region und Zielgruppe.

Anna Larissa – @annalarissafve, 3.794 Abonnenten (Stand Juli 2018)

 

Professional-Influencer sind all jene Personen, welche die Content-Produktion zum Beruf gemacht haben. Sie unterhalten ihre bereits große Leser- bzw. Followerschaft (breitgefächerte Zielgruppe) laufend mit neuen Inhalten rund um ihr Themen- bzw. Spezialgebiet. Professionelle Influencer können ihre Reichweite genau bestimmen. Sie kooperieren mit Unternehmen und lassen sich das selbstverständlich auch einiges kosten.

Nina Wrodnigg – @ninawro, 29.500 Abonnenten (Stand Juli 2018)

Pamela Reif – @pamela_rf, 3,8 Millionen Abonnenten (Stand Juli 2018)

Influencer-Marketing im lokalen Autohandel in vier Schritten

Sie haben schon mit dem Gedanken gespielt haben, die digitale Reichweite Ihres Autohauses über lokale Influencer zu steigern und Ihre digitale Händlermarke weiter zu stärken? Wir haben die wichtigsten Schritte für die erfolgreiche Akquise einer Influencer-Kooperation für Sie zusammefasst:

 

Schritt 1 –  Strategie & Planung: Geeignete Influencer finden

Zu allererst müssen sich die Verantwortlichen im Autohaus überlegen, was sie mit der Kooperation erreichen wollen und welche Zielgruppe(n) damit angesprochen werden sollen. Beantworten Sie zunächst die nachstehenden Fragen, um die Basis für eine erfolgreiche Strategie zu erarbeiten:

– Was ist das Ziel der Kooperation?
– Wie alt ist die Zielgruppe?
– Welche Freizeit-Interessen hat sie?
– Welche digitalen Kanäle nutzt sie?
– Welche Personen sind für die Zielgruppe auf diesen Kanälen relevant?
– Welche Tonalität kann gegenüber der Zielgruppe verwendet werden?
– Welche Inhalte sollen der Zielgruppe vermittelt werden?

Wurden die Grundsatzfragen beantwortet kannst du dich auf die Suche nach geeigneten Influencern machen.

Willst du Personen im näheren Umfeld des Autohauses erreichen, die jedoch (noch) nicht in direktem Kontakt stehen oder das Autohaus noch gar nicht kennen, ist eine Kooperation mit Micro-Influencern vorteilhaft. Um geeignete Influencer ausfindig zu machen und mit ihnen in Kontakt zu treten, gibt es einige Vermittlungsportale z.B. Reachbird oder Blogfoster. Professional-Influencer arbeiten häufig mit PR- und Social-Media-Agenturen zusammen.

 

Schritt 2 – Influencer Auswahl: Feed- und Zielgruppen-Analyse & Media-Kits

Wurde ein oder mehrere geeignete Influencer gefunden, soll weiters im Vorfeld deren Feed, Blogbeiträge etc. analysiert werden um abfragen, wie der Influencer mit seiner Leserschaft kommuniziert und ob seine Zielgruppe mit der festgelegten Zielgruppe übereinstimmt. Passt das zu beworbene Modell zum Profil des Influencers? Ein Business-Van-Fahrbericht passt eher schlecht in den Blog oder den Instagram-Feed einer Fashion-Influencerin. Genausowenig passt ein Cabrio zu einem Sport- oder Outdoor-Blogger. Häufig kann von professionellen Influencern ein sogenanntes Media-Kit angefordert werden. Dieses Media-Kit beinhaltet genaue Zahlen über die Leserschaft, die durchschnittlichen Impressionen, Interaktionen, Reichweite etc.

 

Schritt 3 – Influencer-Vereinbarungen: Kooperationsverträge

Sind soweit alle Vorkehrungen getroffen und können die Kampagnen-Ziele über einen gefundenen Influencer erreicht werden, gilt es im dritten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Influencer abzuschließen. Das ist für beide Seiten wichtig um den Umfang des Projektes und der jeweiligen Kampagne (Wie viele Blogbeiträge? Welche Autos? Wie viele Erwähnungen in den Instagram-Stories? Wie viele Sponsored Posts? …) abstecken zu können, die Kosten einzugrenzen und den Aufwand der Content-Produktion festzulegen.

 

Schritt 4 – Kampagnen-Kontrolle: Monitoring und Reporting

Ist die Kampagne abgeschlossen und wurden alle Inhalte ausgespielt, ist es wichtig das Reporting seitens der Influencer anzufordern, sollten diese die Auswertungen nicht automatisch zur Verfügung stellen. Alle Marketingmaßnahmen (nicht nur beim Influencer-Marketing) sollten ohnehin immer ein anschließendes Reporting nach sich ziehen um die Zielerreichung und Wirkung bei der Zielgruppe abzufragen. Folgende Fragen sollten im Rahmen eines umfassenden Reportings werden können:

– Wie hat die Kampagne allgemein auf die Zielgruppe gewirkt?
– Konnten auf die Kampagne Verkäufe zurückgeführt werden?
– Wurden alle Ziele erfüllt?
– Welche Stimmung herrscht bei der Zielgruppe?
– Wie hat die Zielgruppe mit den Posts/Blogbeiträgen/Stories/ … in denen das Produkt gezeigt wurde interagiert?
– Was sind die Learnings für mögliche Folgekampagnen?

 

Schritt 5 – Dran bleiben: Kontakte pflegen!

Nach der Kampagne ist vor der Kampagne! Das wichtigste nach einer fertigen Kampagne ist es, in Kontakt zu bleiben und so mögliche unbezahlte Erwähnungen zu ergattern. Wird das Autohaus außerdem von einem reichweitenstarken Influencer erwähnt, wird sich das auch sofort in der Reichweite des Social-Media-Kanals des Autohauses bemerkbar machen. Also fleißig Beiträge liken, kommentieren und auf sich aufmerksam machen! 😉

 

Hat Ihnen unser Artikel über Influencer-Marketing im Autohaus gefallen? Sie überlegen bereits Influencer-Marketing in deine Marketing-Maßnahmen aufzunehmen, Ihnen fehlt aber das passende Konezpt bzw. eine Idee? Kein Problem, erarbeite gemeinsam mit dem Team von Autohaus Digital eine nachhaltige Influencer-Strategie.
Schreiben Sie eine Mail an office@autohausdigital.at 👉 wir helfen Ihnen gerne mit einem unverbindlichen Erstgespräch.

 

Über den Autor: Vera Riedlmaier arbeitet mit viel Einsatz und Leidenschaft als Junior Digital Marketing Manager bei Autohaus Digital. Die wissbegierige Oberösterreicherin studiert berufsbegleitend „Digitales Marketing“ an der FH Kufstein. Bei Autohaus Digital unterstützt Vera Autohäuser in ganz Österreich mit Ihrem frischen Wissen aus Content Marketing und Community Management.

Regelmäßig veröffentlicht Vera spannende Beiträge rund um die junge digitale Zielgruppen-Kommunikation im modernen Autohaus. Feedback und Inputs zum Artikel gerne direkt an Vera: vr@autohausdigital.at