Planung als Schlüssel zum Erfolg!

Der Schlüssel zum Erfolg im digitalen Autohaus-Marketing heißt Planung. Vor allem im E-Mail-Marketing ist die strategische Planung äußerst wichtig, um den Erfolg bzw. Misserfolg von Kampagnen messen zu können. Wir möchten euch heute die wichtigsten Kennzahlen (KPI / Key Performance Indicators für erfolgreiches E-Mail-Marketing im Autohaus vorstellen.

 

Für unseren E-Mail-Guru Wolfgang Gschaider, ist die umfassende Messbarkeit eine der unerreichten Stärken im E-Mail-Marketing. Es gibt ein umfassendes Set an Indikatoren, die man für die Erfolgsmessung heranziehen kann. Bitte vergesst jedoch nicht, euch die Einwilligung eurer Kunden dafür zu holen! Stichwort „Disclaimer“.

 

Die wichtigsten KPI’s im E-Mail Marketing:

Es gibt viele KPIs, die man zur Analyse des E-Mail-Marketings im Autohaus heranziehen kann. Wir haben in unserem heutigen Artikel die wichtigsten für euch zusammengefasst:

 

  1. Öffnungsrate
    Wenn einer eurer Empfänger den Newsletter öffnet, wird das als Öffnung bezeichnet. Man unterscheidet dabei zwischen gesamten Öffnungen und Unique-Öffnungen. Unter die gesamten Öffnungen fallen auch mehrfache Öffnungen, von ein und demselben Empfänger. Für uns sind jedoch die Unique-Öffnungen interessant. Das ist die Zahl der Personen, die unsere E-Mail mindestens einmal geöffnet haben. Weiteres gibt es noch den Öffnungsfaktor. Der Öffnungsfaktor zeigt, wie hoch das Interesse der Empfänger an den jeweiligen Inhalten war.
  2. Zustellrate / Bounce-Rate
    Das Versenden einer Kampagne bedeutet nicht immer, dass unsere E-Mail auch bei allen Empfängern in unserer Liste ankommt. Man spricht bei nicht zugestellten Nachrichten von „Bounces“. Dabei unterscheiden wir zwischen Soft- und Hardbounce. Der Softbounce hat z.B. ein überfülltes Postfach zur Ursache. Bei einem Hardbounce ist die E-Mail über einen längeren Zeitraum nicht zustellbar. Aus dem Verhältnis zwischen Versandmenge und Zustellmenge ergibt sich unsere Zustellrate. Die Zustellrate wird in Prozent angegeben und zeigt uns, wie viele der gesendeten Mails tatsächlich zugestellt wurden.
  3. Weiterleitungsrate / Social-Sharing-Rate
    Sharing is caring! Was gibt es schöneres, als wenn unsere Newsletter auch weitergeleitet werden? Weiterleitungen erhöhen die Reichweite und sind Zeichen von hochwertigen Inhalten. Ähnlich ist die Social Sharing Rate. Dabei wird eine Funktion eingebunden, die es dem Newsletter-Empfänger erlaubt, die Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing usw. zu teilen.
  4. Retention-Rate
    Die Retention Rate zeigt uns, wie viele Empfänger in unserer Versandliste nach einem bestimmten Zeitraum geblieben oder hinzugekommen sind. Gemessen wird sie, in dem die Empfängerzahl zu Beginn eines Zeitraums mit der Empfängerzahl zum Ablauf eines Zeitraums gegenübergestellt wird.
  5. Cost-per-View
    Der Cost-per-View zeigt uns die durchschnittlichen Kosten pro Öffnung eines Newsletters. Der Cost-per-View ist dann interessant, wenn das Kampagnenziel die Wahrnehmung von Inhalten betrifft, z.B. bei Fahrzeugtests oder Probefahrt-Berichten. Als Basis für den Cost-per-View ist der monetäre bzw. zeitliche Aufwand zum Versand eines Newsletters heranzuziehen.
  6. Cost-per-Lead
    Der Cost-per-Lead ist uns aus anderen Bereichen im Autohaus-Marketing ein bekannter Begriff. Die Kennzahl zeigt uns die durchschnittlichen Kosten pro Lead. Ein Lead kann beispielsweise die Anmeldung zu einer Probefahrt sein.

 


Über den Autor: Michael Luipersbeck arbeitet mit viel Erfahrung im Bereich der Markenführung und Geschäftsentwicklung. Er hat mehrere Agenturen im Aufbau unterstützt und mit renommierten Unternehmen kooperiert. Seit 2016 arbeitet er am Aufbau der automotive Spezialagentur „Autohaus Digital“. Bei Autohaus Digital ist Michael unter anderem für alle Aspekte rund um Markenführung und Marketingstrategie verantwortlich. Regelmäßig veröffentlicht er Beiträge rund um die digitale Kommunikation und das Onlinemarketing im modernen Autohaus. Feedback und Inputs zum Artikel gerne an ml@autohausdigital.at